Empuriabrava war noch in den 1960er-Jahren ein sumpfiges Gebiet, auf dem vor allem Reis und Mais angebaut wurde. Mitte der 1960er-Jahre begann der Marqués de Sant Morí, das Land zu erschließen, mit dem Ziel einer exklusiven Wohnmarina statt Massentourismus.
Die Kanäle sind das Herzstück des Ortes. Heute gibt es rund 25 Kilometer Wasserwege und über 5.000 Liegeplätze. Jedes Haus kann so mit dem Boot direkt vor der Tür anlegen.
Die geplante Erweiterung in den 1970er-Jahren wurde nie vollständig umgesetzt. Krise und Druck der Umweltbewegung stoppten sie. Gerade dadurch blieb das angrenzende Naturgebiet erhalten: der Naturpark Aiguamolls de l'Empordà, das zweitgrößte Feuchtgebiet Kataloniens.
In der Nähe liegen die Ruinen von Empúries, einst eine griechische Kolonie und später eine römische Stadt.
Quelle: Fascinating Spain






























